Anamnese und klinische Hinweise Frage nach plötzlichem Beginn oder Verschlechterung seit Tagen. Suche nach extrakardialen Ursachen (Bedarfstachykardie) vor Therapie (z.B. Hypovolämie, Anämie, Ischämie, Hyperthyreose, Infektion). Strategie Bei kritisch vermindertem HZV mit Zeichen der zerebralen Minderperfusion (Bewusstlosigkeit) und kardiogenem Schock(Hypotonie, periphere Puls nicht palpabel, kapilläre Füllungszeit ≥ 3 – 4 s) elektrische Kardioversion als erste Maßnahme indiziert. […]
Schlagwort: EKG
Leitsymptom sind pektanginöse Beschwerden, wobei auch rein vegetativen oder atypischen Beschwerden, insbesondere bei Frauen, ein ACS zugrunde liegen kann (z.B. bei Diabetes mellitus). Allgemeine Maßnahmen Beruhigen des Patienten Lagerung (Oberkörper hoch) Sauerstoffzufuhr bei Atemnotoder Hinweisen auf Herzinsuffizienz nur bei SpO2 < 90 % erforderlich Monitoring: Blutdruck, Herzfrequenz, EKG, SpO2 Diagnostik:12-Kanal-EKG innerhalb von 10 min nach medizinischem Erstkontakt […]
Erst die Kombination von klinischer und apparativer Überwachung bedeutet bestmögliche Patientensicherheit. „Hand am Puls“, Sehen, Hören und Fühlen sind unerlässlich! Während der Versorgung und des Transportes eines Patienten sollten überwacht werden: Atmung Atemfrequenz: bei Spontanatmung immer ermitteln Atemarbeit/Thoraxexkursionen Pulsoximetrie (Werte nur bei guter plethysmographischer Kurve verwertbar) Auskultation der Atemgeräusche Bei Beatmung: Sicherheitsmonitoring von Notfallrespiratoren: O2-Vordruck, […]