Erst die Kombination von klinischer und apparativer Überwachung bedeutet bestmögliche Patientensicherheit. „Hand am Puls“, Sehen, Hören und Fühlen sind unerlässlich! Während der Versorgung und des Transportes eines Patienten sollten überwacht werden: Atmung Atemfrequenz: bei Spontanatmung immer ermitteln Atemarbeit/Thoraxexkursionen Pulsoximetrie (Werte nur bei guter plethysmographischer Kurve verwertbar) Auskultation der Atemgeräusche Bei Beatmung: Sicherheitsmonitoring von Notfallrespiratoren: O2-Vordruck, […]
Schlagwort: GCS
Untersuchungsgang Bewusstsein (Ansprechen) x Exsanguination: kritische Blutung A Airway/Atemwege: frei/beeinträchtigt/verlegt B Breathing/Atmung: Atemfrequenz/Atemarbeit/SpO2/seitengleich C Circulation/Kreislauf: Puls/Herzfrequenz/Blutdruck/kapilläre Füllungszeit/Vorlast D Disability/neurologisches Defizit: Pupillomotorik/Glasgow-Coma-Scale/Paresen/Seitenvergleich/Sprache/Meningismus/Krampfanfall E Environment and exposure/erweiterte Untersuchung: Blutzucker/Körpertemperatur/ Verletzungszeichen Anamnese/Fremdanamnese: S A Symptome AllergieM MedikationP Patientenanamnese, Beginn der Symptomatik (plötzlich oder langsam), Schmerzangabe, VorerkrankungenL Letzte MahlzeitE Ereignis, Auffindesituation Bedenke mögliche Ursachen, z. B: Hirninfarkt, intracranielle Raumforderung Trauma Hypotension Hypothermie/Hyperthermie Hypoxie Exsikkose Krampfanfall Intoxikation(Erwäge […]
Beim Schlaganfall/Schlaganfallverdacht (flüchtige oder wechselnde Symptomatik) handelt es sich um einen zeitkritischen Notfall („time is brain“). Die Entscheidung über die Behandlung (Zeitfenster für Lyse oder Intervention) erfolgt ausschließlich durch die Neurologie/Neuroradiologie (Zielklinik mit Stroke Unit)! Maximal 60 Minuten nach Notrufeingang soll der Patient in der Klinik sein (erwäge RTH bei längerem Transportweg). Eine Thrombolysetherapie ist bis zu […]