Traumamanagement ist Zeitmanagement! Modifiziert nach Traumamanagement® (mit freundlicher Genehmigung) 03/2024
Ziel Vermehrung des intravasalen Volumens zum Ausgleich eines Volumenmangels mit dem Ziel einer Kreislaufstabilisierung. Bereits kurze hypotone Phasen können für das Outcome ungünstig sein. Diagnose des Volumenmangels Die Einschätzung resultiert aus dem klinischen Gesamtbild. Es gibt keinen isolierten Parameter für den Volumenstatus eines Patienten. Folgende Größen gehen in die Beurteilung ein: Hautkolorit Zentralisationszeichen (kalte Peripherie, kalter Schweiß, geringe […]
Die Fähigkeit zur sicheren Durchführung einer Narkose ist Voraussetzung zur Teilnahme am Notarztdienst. Immer müssen die Maßnahmen zur Atemwegssicherung/Beatmung beherrscht werden, die erforderliche Ausrüstung muss bereitstehen und entsprechend vorbereitet sein. Medikamentenauswahl und Dosierung sind dem Patienten und dessen Zustand anzupassen. Insbesondere gehört dazu: Akute respiratorische Insuffizienz Bewusstlosigkeit mit Aspirationsgefahr Polytrauma, Schädel-Hirn-Trauma Schwerer Schock Stärkste Schmerzzustände Bei bestehender […]
Präoxygenierung mit Sauerstoff über Gesichtsmaske frühestmöglich beginnen! Nutze eine Checkliste wie den „Aktionsplan Sichere Notfallnarkose“! Kindernarkose im Rettungsdienst ist mit erhöhten Komplikationsraten assoziiert, insbesondere Hypoxie, Hypotension, Hypothermie und akzidentellen Verletzungen! Die Indikation zur Narkose ist abhängig von der Expertise des Teams kritisch zu stellen, denn technische und nicht-technische Fertigkeiten des Teams sind entscheidend! Welche Unterstützung ist wann verfügbar (2. Notarzt, Zielklinik)? Hinweis auf einen schwierigen Atemweg? […]
Kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit 03/2024
Mit freundlicher Genehmigung von TraumaManagement®Kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit 03/2024
Allgemeines Vorgehen Eigenschutz, Rettung aus Gefahrenbereich Überprüfung und Sicherung der Vitalfunktionen nach xABCDE Entfernung nicht festgebrannter Kleidung (Beseitigung der Hitzequelle) Kurzfristiges Ablöschen der Brandverletzung, großflächige Kühlungsbehandlung ist im Rettungsdienst nicht indiziert. Patient ist aktiv vor Unterkühlung zu schützen (Körpertemperatur messen und dokumentieren). Anamnese, Unfallhergang eruieren (Strom, Explosion, Brand in geschlossenem Raum, Erkrankung), Abschätzung der verbrannten Körperoberfläche […]
Grundsätzlich Bei Terror- oder Amoklagen beachte Therapieempfehlung „Taktische Notfallmedizin“ Frühzeitig Kommunikation mit der Leitstelle/Polizei aufnehmen! Eigenschutz hat höchste Priorität (sicherer Bereitstellungsraum!) Schuss- und Stichverletzungen am Körperstamm bedeuten akute Lebensgefahr, der Weg des Geschosses bleibt unklar Häufig thorakoabdominale Kombinationsverletzungen Rasante Verschlechterung des Patienten ist jederzeit zu erwarten („talk and die“) Bei abdominalen Massenblutungen steigt die Patientensterblichkeit […]
Angelehnt an DGAI-Handlungsempfehlung für das präklinische Atemwegsmanagement. SGA: supraglottische Atemwegshilfe 02/2024
Pathophysiologie Hyperglykämie/Ketoazidotisches Koma: Durch absoluten Insulinmangel kommt es beim Typ 1 Diabetes mellitus zur Lipolyse mit Ketose und Acetongeruch. Junge Pat., BZ-Werte nicht zwingend exzessiv erhöht. Beginn innerhalb von 1 – 24 Std. Hyperglykämie/Hyperosmolares Koma: Durch eine Insulinresistenz mit relativem Insulinmangel (Sekretionsstarre) bei Typ 2 Diabetes mellitus. Ältere Pat., hohe BZ-Werte. Beginn im Zeitraum von 24 Std. […]